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  • Ja, Detjen hätte 1950 von Rio nach Frankfurt via Roma (oder New York und London) fliegen können.
    Von Cordoba nach Rio hätte er sich aber mit einer (Leih-) Maschine (der Luftwaffe) fliegen lassen müssen.
    Na ja die Kameraden hatten es ja... .

  • P.S. Habe eher zufällig ermittelt das es seit 26. Mai Mai1948 eine Flugverbindung der Allitalia von Roma-Dakar-Natal-Rio-Sao Paulo nach Buenos Aires und zurück gab.
    Geflogen wurde mit einer englischen Avro Aancaster. Ein realer Flugpassagier dieser Linie war am 8. Juni 1948 der Oberst Rudel mit einem Pass auf dem Namen "Emilio Meier".
    Da es diese Linie gab hätte ein hypothetischer Detjen 1950 auch so reisen können.

  • Dornier in Brasilien Datum29.11.2014 10:28
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Dornier in Brasilien

    Nein, ich will nichts schlecht machen.
    Ich stelle nur fest das das Werk, meine damit immer den Film bei genauem Blick im Details immer erfundener oder phantastischer wird und an der Wirklichkeit im Nachkriegswestdeutschland vorbei geht. Man will ja den harten Einsatz des MFS-Mitarbeiters Bredebusch zeigen und setzt ihn in eine Welt die es so nie gab.
    Die Serie bleibt weiterhin unterhaltsam für mich und wenn ich mal ein passendes günstiges Angebot finde besorge ich mir die Bücher antiquarisch.

    Es gibt doch auch Szenen die korrekt sind, zum Besipiel werden in einem Nebensatz die Kriegstaten des Oberst Riedel ( der natürlich nicht im Film Rudel genannt werden kann) korrekt aufgezählt wird, beginnend mit dem Schlachtschiff Marat ..., Hier hat man sich doch bemüht historisch korrekt zu sein. Aber warum geht das so oft anderweitig daneben? Ich überlege nur ob es Absicht oder Schlamperei gepaart mit Unwissen ist?
    Oder standen den Autoren keine vernünftigen Quellen zur Verfügung?

  • Dornier in Brasilien Datum28.11.2014 17:45
    Thema von GeorgSchulz im Forum Alles rund um das unsi...

    Folge 3, auf der Party zum 50. von Krösing taucht auch ein Vertreter von Dornier auf und lädt zu den hochmodernen neuen Werken nach
    Brasilien ein. Alles frei erfunden, solche Werke gab es natürlich Anfang der 50er nicht.
    Dornier hatte nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland große Mühe mit kleinen Flugzeugen wieder
    Fuß zu fassen.
    Eine erste südamerikanische Tochter gab es 1968 mit der Dornier do Brasil Ltda. . (Quelle Spiegel 15/1968 )

  • Verhaftung Dr. König durch das CID Datum13.11.2014 22:32
    Thema von GeorgSchulz im Forum Alles rund um das unsi...

    geschieht in Teil 7,
    äußerst unwahrscheinlich das das CID, welches für schwere Straftaten
    innerhalb der US Army zuständig ist, den deutschen Zivilisten Dr. König verhaftet.

    Und wenn Detjen das CID im Gespräch mit Wilson als amerikanische Kriminalpolizei
    bezeichnet ist das nicht sehr präzise. Wenn man das gedanklich mit dem F.B.I., der Bundespolizei,
    die nur innerhalb der U.S.A. operiert, verwechselt, wird das nicht besser.

    Hier herrscht ein ziemliches Wirrwarr bezüglich dieser Organisationen und deren Zuständigkeiten.

    Ich wüsste keine amerikanische Behörde, die in den 50er Jahren einen deutschen Bundesbürger in der Bundesrepublik hätte verhaften können. Am ehesten wäre noch ein "Kidnapping" durch Wilsons C.I.A. möglich gewesen, der ausgerechnet hier aber seine Hände in Unschuld wäscht.

  • Thema von GeorgSchulz im Forum Alles rund um das unsi...

    es tobte kein Schneesturm, es gab gar keinen Schnee und für Februar
    dort ungewöhnliche Plusgrade um 3 oder 4 Grad.

    Höchstwahrscheinlich wurde auch noch nicht Stettin mit russischer Artillerie beschossen.

    Die Front war noch zu weit östlich von Stettin und es lief die Gegenoperation "Sonnenwende" ab dem 15.02.1945.

    In Stettin blieb es "ruhig" und meine Oma fuhr noch mal von ihrem Fluchtort im Havelland im März
    1945 an einem Tag dort hin und zurück per Bahn um noch etwas aus der Wohnung in Stettin zu holen.
    Ursprünglich hatte die Familie Stettin im Januar 1945 verlassen.

    (Teil 6 Gespräch Wilson mit Detjen, Die CIA weiss auch nicht alles. )

    P.S. Man hätte also in aller Ruhe und bei besten äußeren Bedingungen die fliegende Untertasse ausprobieren können.

  • Thema von GeorgSchulz im Forum Alles rund um das unsi...

    zeigt nur die Unkenntnis des Autors über die denkbaren Hinrichtungsmethoden in Frankreich in dieser Zeit.
    Standard war in Frankreich natürlich nicht der Strick, sondern die Guillotine. Bei Militärgerichten wäre auch das Erschießungskommando denkbar gewesen. Bin mir aber nicht klar welches französische Gericht hier zuständig gewesen wäre.

    Vielleicht hat sich der Autor auch davon beeinflussen lassen das sowohl bei den Todesurteilen von Nürnberg 1946 als auch danach bei den Amerikanern (bis 1951 in Landsberg) 259 x der Strick nebst wenigen Erschiessungen und bei den Engländern etwa 200 x von 1945 bis Ende 1949 in Hameln immer der Strick ( wie auch in GB zu dieser Zeit) zur Anwendung kam. Die Engländern flogen sogar immer ihren Henker aus GB zur Vollstreckung ein.

    Eigentlich liess man Detjen / Bredebusch da ein ziemliches Risiko eingehen.
    Und angesichts der Zahl von Hinrichtungen kann man da kaum von einer Laschheit oder Desinteresse
    der Allierten sprechen, wie es beim Gespräch der Franzosen im "Cafe Justus" zum Ausdruck kommt.

    P.S. Entsprechenden Hinrichtungen der französischen Justiz aus dieser Zeit sind nicht oder kaum zu ermitteln, da Frankreich nach wie vor alle Akten der französischen Zone aus der Besatzungszeit gesperrt hat.

  • "Eingeschenkt wird erst am General" - aber beinahe

    "geistig sind Sie durch und durch bayrisch"

  • Kamerad BornDatum11.10.2014 11:59
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    P.S. Born ist ein Obersturmbannführer Born, so jedenfalls meldet er sich in Teil 9 bei Fritzsch als es um die (erfolglose) Suche der Brinkmannpapiere geht. Ist die Szene gleich nach der Musikeinlage aus dem Cafe wo sich Detjen und Brigitte Sauer treffen.

  • Kamerad BornDatum11.10.2014 10:20
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Zurück zu Born: Er war zusammen mit Fritzsch im "SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt" .
    (Ist in einem Nebensatz während der ODESSSA-Versammlung in Teil 8.)

    Also durchaus denkbar das somit Born einen hohen SS-Rang hatte, aber vielleicht durch Einzug in Waffen-SS zu Kriegsende dort mit einen niedrigen Dienstrang begann.

  • Kamerad BornDatum09.10.2014 18:50
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Nele:
    Mein kleines Mädchen hat, mit Verlaub, andere Interessen.

  • Kamerad BornDatum07.10.2014 18:27
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Ich würde sehr gerne kommen, habe aber das kommende verlängerte Wochenende meine Tochter hier, es ist
    ihre (viel zu kurze) Zeit bei mir. Ich kann und will jetzt nicht mehr tauschen. Wünsche Euch ein schönes Treffen!

  • Kamerad BornDatum07.10.2014 12:42
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Zitat von GeorgSchulz im Beitrag #32
    In trefft Euch also am Originalplatz?

    Schloss Burgk, Ortsstrasse 16, 07907 Burgk
    Da habe ich eben getrieft.

  • Kamerad BornDatum07.10.2014 12:39
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    In trefft Euch also am Originalplatz?

  • Kamerad BornDatum07.10.2014 12:15
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Es ist nicht so weit hergeholt, es gab Fälle wo ein niedriger Waffen-SS Dienstgrad mit einem hohen Dienstgrad bei der SS korrespondierte. Aber ist wohl eher ein Thema für ein historisches Forum.
    Obersturmbannführer bei der SS wäre für Born nicht unpassend.

    Ich komme nicht am nächsten Wochenende zum Wasserschloß (Wo genau?).
    Bin dafür wohl zu spät ins Forum gekommen um es einzuplanen zu können. Vielleicht ein nächstes Mal.

  • Kamerad BornDatum06.10.2014 21:30
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Was müsste denn Born passend zur Rolle gewesen sein.
    Die Zeichnungsberechtigung für das schweizer Konto spricht mindestens für einen SS-Standartenführer oder mehr.
    Das widerspricht aber etwas der Entlassung aus der Gefangenschaft mit dem gemeinen Soldatenvolk.
    Die Lösung wäre das er einen hohen Rang in der SS hatte, aber einen niedrigen in der Waffen-SS hatte.
    Diese Ränge mussten durchaus nicht gleich sein. Er könnte gleichzeitig ein Standartenführer der SS im SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt und anderseits ein Oberscharführer der Waffen SS gewesen sein.

  • Kamerad BornDatum06.10.2014 19:33
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    @ der karierte Hut

    Mir ist nicht bewusst das Born jemals mit Dienstgrad benannt wird.
    Fritzsch ist mal rangniedrig und mal ranghoch.

  • Kamerad BornDatum06.10.2014 13:38
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    Zwischen Obersturmbannführer
    1. Beförderung Hauptsturmführer
    2. Beförderung Sturmbannführer
    3. Beförderung Obersturmbannführer
    4. Beförderung Standartenführer
    5. Beförderung Oberführer
    6. Beförderung Brigadeführer
    7. Beförderung Gruppenführer
    und erst dann folgt der Obergruppenführer,
    ein sehr hoher Dienstrang den es bis 1945 nur 92 x gab

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Waffen-SS

  • Kamerad BornDatum06.10.2014 12:41
    Foren-Beitrag von GeorgSchulz im Thema Kamerad Born

    "im 1. teil als sich born umziehen muss , spricht er von obersturmbannführer fritsch, im 8. teil als der mord an brinkmann beschlossen wird, ist er plötzlich obergruppenführer ( fritsch)."

    ist mir auch aufgefallen. Gehe davon aus das das Drehbuch hier schlampig lektoriert wurde.
    Von Ostuf bis Ogruf, da liegen 7 Dienstränge dazwischen.

  • Thema von GeorgSchulz im Forum Alles rund um das unsi...

    In Folge 1 entkommt ja Bredebusch alias Detjen beim Empfang der Kriegsgefangenen
    nur knapp der französischen Militärjustiz.
    Klar muss das so sein, sonst wäre ja die Serie schon zu Ende gewesen.

    Rein hypothetisch: Was wären denn Bredebuschs Anweisungen für den Fall er
    würde als Detjen verhaftet und vor ein französisches Gericht gestellt werden?

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