#61

RE: RE:kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 07.09.2008 14:34
von winner | 6 Beiträge

Das Depot im Skagerrak befindet sich laut Dr.König vor der norwegischen Küste und hat die Koordinaten 12°14'03-09", 55°52'17". Dies sind jedoch fast auf die Minute genau die Angaben für Kopenhagen.
Das gesunkene U-Boot U 3028 hat sich am 03.05.1945 in Kiel selbst versenkt.

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#62

RE: RE:kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 02.10.2008 19:12
von DuV-Fanclub Gründungsmitglied | 1.070 Beiträge
Zitat von Felix
Hallo, Ihr "Artgenossen",
eine Art "Fehler" habe ich auch entdeckt. Dieser ist jedoch nicht filmemacherischer Natur sondern eher handwerklicher. Im Teil "Rätsel des Fjords" wird sorgsamst vermieden, daß der Einbruch in den Tresor des Dr. König entdeckt wird. Das eigentliche Schätzlein, nämlich ein Zettel mit Koordinaten des versenkten Behälters wird jedoch einfach geklaut!
Das finde ich ehrlich gesagt recht dilettantisch, er hätte nicht mal abfotografiert werden müssen, ein Zettel und ein Kuli hätten gereicht. Abschreiben, dann fix das gute Stück wieder zurück und alle (auch Detjen!) hätten geglaubt, daß es sich nur um die Daten der Sonde dreht. Und noch nichtmal das wäre ganz sicher gewesen, wenn Dr. König zur Ausstellung eines Blankoschecks gezwungen worden wäre. Hätte ja karitativen Zwecken dienen können...
Und eine Frage habe ich auch noch, die ließ mich (echt!) in der letzten Weihnachtszeit ein paar Nächte lang gar nicht ruhig schlafen. Seit dieser Zeit besitze ich nämlich DuV auf DVD und habs mir angeschaut. Wenn ich mich an meine Kindheit und DuV zurückerinnere, dann sind da die geile Filmmusik, verschwommene Szenen mit Masken und ein Kampf, bei dem ein bestrumpfmaskierter Typ mit einem Steinbock(?)-Gehörn angreift. Die Musik und die Masken aus Portugal habe ich derweil konsumiert...puuuh, GÄNSEHAUT!!! Die Hörnerszene aber...es müßte in der Jagdhütte gewesen sein.
Im Vorspann von "Mörder machen keine Pause" und "Sieben Augen hat der Pfau" ist dieser Zweikampf sogar zu sehen. Ich nehme an, als Detjen das Jagdhaus zum zweiten mal aufsucht kämpft er mit den Einbrechern. In dem Film, den ich habe aber:...Detjen öffnet die Tür-funzelt rein-der Lichtstrahl gleitet durch den Raum-ein Maskierter kommt von hinten-zieht ihm mit nem Nudelholz(?) eins rüber-Detjen fällt zu Boden-ABSPANN!
Kein Kampf, kein Gehörn als Waffe! Es ist eine Aufzeichnung des RBB Berlin, ist die Szene vielleicht rausgeschnitten worden? Mich interessiert es echt, warum sie nur im Vorspann, nicht aber im Film zu sehen ist. Sicher nicht aus politischen oder jugendschüttzerischen Gründen. Sicher, um Zeit zu sparen. Oder gibt es sie gar nicht im Film, eine solche Kampfesszene?
Über eine Antwort würde ich mich freuen. So, und jetzt muß ich los, DuV fängt gerade an
Bis bald mal


Ja die Sache mit dem Diebstal des Zettels wirkt wahrlich etwas konstruiert, ... das man wirklich einfach nur hätte abfotografieren oder abschreiben brauchen ... ABER dann hätte man wohl keine Story drauß basteln können ... und werten wir es doch mal so:

Man wollte den Zettel verschwinden lassen, damit Dr. König und Co nicht mehr nach dem Versteck suchen können. Und schon ergibt die ganze Sache doch wieder einen Sinn ...

Gruß Marco!
zuletzt bearbeitet 02.10.2008 19:13 | nach oben springen

#63

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 10.11.2008 15:26
von Fritzchen | 7 Beiträge

hallo onkel richard, der flughafen frankfurt wurde in potsdam am und im gebäude des rechenzentrums gedreht, nahe dem filmmuseum.
fritzchen

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#64

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 16.11.2008 15:57
von winner | 6 Beiträge

In "Mörder machen keine Pause" ist mit ein weiterer Fehler aufgefallen. Darin treffen sich Detjen und Winkelmann an der Autofähre "Niederahr". Während sie auf die Fähre warten, ist im Hintergrund ein gelber Opel zu sehen. Als die Fähre anlegt, gehen jedoch nur Fußgänger nur an Land. Pikanterweise handelt es sich um den gleichen Typ, wie er von der Rhein-Main-Detektei im "Depot im Skagerrak" gefahren wurde.

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#65

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 25.02.2009 09:24
von heig
avatar

Im ersten Teil "Der römische Weg"
Als Detjen bei Rademachers übernachtet, hängt an der Wand das Foto vom "Papa", welcher ander Ostfront gefallen ist.
Ich meine aufe dem Foto den Darsteller des General Kammhuber (Adolf Peter Hoffman?) entdeckt zu haben. Es könnte aber auch Hanjo Hasse sein.

heig

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#66

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 08.08.2009 23:38
von Mikele | 3 Beiträge

Hallo,
ist wohl kein Fehler, eher ein kleiner Gag dder Kulissen-Macher...
In "Geheimnis des Fjords" stattet Detjen der Detektei in Frankfurt einen Besuch ab. Beim Hineingehen sieht man am Eingang im Hintergrund ein Firmenschild:
Meissner & Co
Porzellane
Ex- und Import

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#67

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 25.08.2009 15:23
von Löwenherz
avatar

Ist zwar auch kein fehler, aber doch ein nettes detail.
Bin mal wieder bei den bios der darsteller hängen geblieben und da fällt mir was zu Willy Schrade auf. Der wird ja richtigerweise als "Wachleiter Kutzner" geoutet. Ich denke wir können ihm auch noch den "Hillmannfahrer" bei "Depot im Skagerrak" zuschreiben, der die "Bräuer" beim telegrafieren beobachtet und dann einen komplizen als bote für den tipp an den zoll einspannt.
Übrigens gilt der "verdienst" dieser entdeckung meiner gutsten, die das bei der "DuV-Nacht" beim rbb (nach recht langer abstinenz) auf anhieb erkannt hat. Und zwar ganz unaufgeregt mit: das ist doch der bootsmann von "Zur See"
Na ja, unsereins iss da wohl mitunter schon etwas DuV-blind ! Mir blieb nur noch mit einem neidlosen "chapeau" selbigen zu ziehen

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#68

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 30.11.2009 22:54
von DuV-Fanclub Gründungsmitglied | 1.070 Beiträge

Depot im Skagerak:

Im Film werden die Erinnerungen von Dr. König mit historischen s/w Aufnahmen aus Kriegswochenschauen untermauert ...

wenn man nun genau hinschaut müssten 2 sachen auffallen die nicht ganz stimmen können:

1. auf u-booten gab es keine rettungsboote (maximal so eine art schlauchboot), wie kommen also die überlebenden in dieses bereits sinkende rettungsboot?

2. in dem gezeigten filmausschnitt sind 4 Überlebende zu erkennen, einer klettert bereits an der bordwand hoch und 3 sind noch in dem bereits genannten sinkenden rettungsboot.

Man hat wohl das Material genommen was grad zur Hand war und halt halbwegs gepasst hat ... oder was meint ihr? Oder gibt es im Buch ne Erklärung?

Gruß Marco!


zuletzt bearbeitet 30.11.2009 22:59 | nach oben springen

#69

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 03.12.2009 19:45
von winner | 6 Beiträge

Hallo,

meiner Meinung nach können die 2 genannten Ungereimtheiten schon stimmen.

zu 1.: Auf U-Booten gab es freilich keine Rettungsboote. Dr. König spricht auch "von einem Rettungsboot des Ami-Kreuzers". Bei der Rettung Schiffbrüchiger ist es üblich, dass ein Trupp in einem Rettungsboot zur Versenkungsstelle rudert und die Opfer einsammelt. Wie soll auch so ein "träges" Schiff zu den einzelnen Leute kommen.

zu 2.: Folglich steigen auch mehr Leute aus dem Boot wie es Opfer sind. Dass es bei dem Wellengang auf hoher See zu Wassereintritt kommt, ist normal. Selbst bei einem Füllstand wie er im Film gezeigt wird, kann von Sinken keine Rede sein.

Beim verwendeten Material stimme ich zu, es paßt halbwegs, zeigt aber auch Fehler. So werden z. B. verschiedene U-Boot-Typen gezeigt. Der versenkte Behälter stimmt nicht mit dem geborgenen überein, sieht eher wie eine Gasflasche aus. Die Versenkungsszene selbst spielt auf keinem U-Boot, da gibt es kein solches Achterdeck. Dass der Kapitän bei einer schweren Havarie mit dem Zivilisten König einen Kaffeeplausch hält, ist auch fraglich. Aber die Filmemachen konnten wohl kaum ahnen, dass man sich mal die Szenen ausgiebig in Wiederholung ansehen kann.

Gruß, Winner.

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#70

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 04.12.2009 18:11
von DuV-Fanclub Gründungsmitglied | 1.070 Beiträge

Zitat von winner
Hallo,

meiner Meinung nach können die 2 genannten Ungereimtheiten schon stimmen.

zu 1.: Auf U-Booten gab es freilich keine Rettungsboote. Dr. König spricht auch "von einem Rettungsboot des Ami-Kreuzers". Bei der Rettung Schiffbrüchiger ist es üblich, dass ein Trupp in einem Rettungsboot zur Versenkungsstelle rudert und die Opfer einsammelt. Wie soll auch so ein "träges" Schiff zu den einzelnen Leute kommen.

zu 2.: Folglich steigen auch mehr Leute aus dem Boot wie es Opfer sind. Dass es bei dem Wellengang auf hoher See zu Wassereintritt kommt, ist normal. Selbst bei einem Füllstand wie er im Film gezeigt wird, kann von Sinken keine Rede sein.

Beim verwendeten Material stimme ich zu, es paßt halbwegs, zeigt aber auch Fehler. So werden z. B. verschiedene U-Boot-Typen gezeigt. Der versenkte Behälter stimmt nicht mit dem geborgenen überein, sieht eher wie eine Gasflasche aus. Die Versenkungsszene selbst spielt auf keinem U-Boot, da gibt es kein solches Achterdeck. Dass der Kapitän bei einer schweren Havarie mit dem Zivilisten König einen Kaffeeplausch hält, ist auch fraglich. Aber die Filmemachen konnten wohl kaum ahnen, dass man sich mal die Szenen ausgiebig in Wiederholung ansehen kann.

Gruß, Winner.



Gut wenn es sich um ein Rettungsboot des Kreuzers handeln soll, sieht die Sache natürlich anders aus ... da hast du völlig recht, ... das untermauert dann eher wieder meine These, dass die Bücher nach dem Film geschrieben wurden ... d.h. man hat erst geschaut wie man es Filmisch umsetzen kann und schiebt dann die Bücher nach ...

... dass die Versenkungsszene einen völlig anderen Behälter zeigt war mir auch aufgefallen ... was da dann in den Unterwasseraufnahmen zu sehen ist, macht ja eher den Eindruck einer Boje o.ä.

Man hat sich wohl schon recht viel Mühe gegeben die Sache glaubwürdig aussehen zu lassen, immer unter der angenommenen Vorraussetzung, dass man (der Fernsehzuschauer) nicht zurückspulen kann oder sich manche Sachen sogar in "Slowmo" anschauen kann ...

Auch der Ort des "Kaffeeplausches" konnte ich noch keinem U-Boot zuordnen, ... wenn ich mich recht erinnere sieht man im Hintergrund sowas ähnliches wie einen genieteten Kommandoturm oder eine Art Bordwand ... soweit ich weis waren im II. WK Ubote aber geschweist, zumindest was die Außenhülle anbelangt ... oder wie siehst Du das?

Hier sieht man zumindest, dass die Requisite hier bemüht war etwas U-Bootähnliches zu basteln.

Gruß Marco!





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#71

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 24.11.2010 13:06
von Karli Kundschafter | 82 Beiträge

Beim "africaanse Broederbond" fällt mir auf , daß man bei der Aussprache stets die deutsche Lautschrift benutzt,
auch in Südafrika. Im niederländischen,flämischen und burischen wird "oe" aber als "u" gesprochen.

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#72

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 18.06.2011 14:35
von JensMueller | 3 Beiträge

Im ersten Teil sagt Detjen zu Uta Rademacher, dass er in den sowjetischen Lagern nicht arbeiten musste, da er Offizier war. Nach Recherchen im Net stimmt das wohl nicht ganz. Detjen war Oberleutnant und ist im Frühjahr 1950 aus der Gefangenschaft zurückgekehrt. Jedoch erteilte das NKWD die Anweisung, dass ab dem 19.02.1946 nicht nur Manschaften arbeiten müssten, sondern auch alle Offiziere bis zum Dienstgrad Hauptmann. Vielleicht kann das jemand noch bestätigen oder widerlegen.

Gruß JM

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#73

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 19.06.2011 15:08
von DuV-Fanclub Gründungsmitglied | 1.070 Beiträge

Zitat von JensMueller
Im ersten Teil sagt Detjen zu Uta Rademacher, dass er in den sowjetischen Lagern nicht arbeiten musste, da er Offizier war. Nach Recherchen im Net stimmt das wohl nicht ganz. Detjen war Oberleutnant und ist im Frühjahr 1950 aus der Gefangenschaft zurückgekehrt. Jedoch erteilte das NKWD die Anweisung, dass ab dem 19.02.1946 nicht nur Manschaften arbeiten müssten, sondern auch alle Offiziere bis zum Dienstgrad Hauptmann. Vielleicht kann das jemand noch bestätigen oder widerlegen.

Gruß JM






Hallo!

Also erstmal Respekt für Deine tiefgründige Recherche. Ich bon beeindruckt. Sollten die Fakten stimmen - wovon ich mal ausgehe - so kann es sich hier nur um literarische Freiheit handeln oder die Autoren wussten nichts von diesem Fakt oder aber dieser sollte bewusst verschwiegen werden da dieser ja internationalem Kriegsgefangenenrecht widersprach. Hat jemand eine bessere erklärung?

Gruß Marco!


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#74

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 08.11.2011 13:30
von Rene | 2 Beiträge

Um mal hier was was zu schreiben.
Fritsch macht während der Serie und damit nach dem Krieg eine schöne Karriere, im 1. Teil wird vom Obersturmbannführer Fritsch gesprochen, später heißt es "SS General Fritsch" bzw. "Obergruppenführer Fritsch".
Depot im Skagerrak wo es im das 3. Paket aus dem Behälter geht sagt Detjen "Das Zeug ist 25 Jahre alt und damit überholt", der Teil spielt aber vor 1961 und Norwegen wurde 1940 überfallen.

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#75

RE: kleine "Fehler" im Film

in Alles rund um das unsichtbare Visier 29.01.2013 19:52
von Willi Major | 249 Beiträge

Hallo,
habe eine neue Szene gefunden, bei der etwas nicht stimmt. Im ersten Teil im Heimfahrerzug sieht man beim Gespräch zwischen Detjen und Born immer wieder dieselbe Landschaft am Fenster vorbei ziehen.
Immer auf Wacht Willi

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